Wie schadet ein Induktionskochfeld der Gesundheit ?

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Funktionsweise eines Induktionskochfeldes

Ein Induktionskochfeld kann Ihre Gesundheit beeinträchtigen. Seien Sie vorsichtig !

Bei einem Induktionskochfeld erfolgt das Erwärmen der Töpfe nicht direkt durch eine heiße Elektro-Platte. Vielmehr erzeugen eingebaute flache Induktionsspulen aus Kupfer unter der Kochzone einen magnetischen Wirbelstrom. Die Energie dieses Magnetfeldes wird dann nur im magnetischen Topfboden in Wärme umgewandelt, nicht aber auf dem Kochfeld selbst. Hierfür werden spezielle ferromagnetische Töpfe und Pfannen benötigt.

Die vorteile dieses Verfahrens sind

  • schnelleres Ankochen (als bei Elektro)
  • schneller Reaktionszeit (als bei Elektro)
  • energiesparender
  • keine heißen Kochplatten (keine Verbrennungsgefahr)

Mit diesen Vorteilen kauft man sich jedoch Risiken für die Gesundheit durch Elektrosmog ein, die Sie vermeiden sollten.

gesundheitliche Risiken und Gefahren

Magnetische Felder sind beim Induktionsherd viel stärker als bei anderen Elektro- oder Ceranfeldherden. Baubiologen sprechen etwa vom Faktor 10 im Vergleich zu herkömmlichen Geräten. Deshalb:  Vermeiden Sie Elektrosmog durch einen Induktionsherd !!

Bei diesem Koch-Vorgang kommen hier nicht die gebräuchlichen 50 Hertz-Frequenzen des Haushaltsstromes zum Einsatz. Häufig kann man höhere Frequenzbereiche zwischen 20.000 und 50.000 Hertz messen, die biologisch als besonders kritisch gelten, und Ihre Gesundheit beeinflussen können. Weil starke Magnetfelder negativen Einfluss auf blutbildende Zellen haben, kann das Leukämie-Risiko bei längerem oder unsachgemäßem Gebrauch eines Induktionsherdes ansteigen. Aufgrund der Herd-Höhe ist vor allem der Unterleib erwachsener Personen betroffen.

Besonders kritisch zu sehen ist die Benutzung durch kleine Kinder (Kochzone in Kopfhöhe) oder Schwangere (Kochzone in Bauchhöhe).

Da die Induktionsspule und das darauf befindliche Kochgeschirr wie ein Kondensator wirken, können Ableitströme vom Kochgeschirr in den menschlichen Körper gelangen. Insbesondere Personen mit Herzschrittmacher können durch diese Ableitströme Schaden nehmen.

Induktionskochfeld und Gesundheit: So minimieren Sie das Risiko

Wegen negativer Einflüsse auf die Gesundheit sind Induktionskochfelder bzw. Induktionsherde nicht zu empfehlen, da sie mit die stärksten magnetischen Felder im Haushalt verursachen.

Dieser Elektrosmog durch Magnetfelder nimmt mit zunehmender Entfernung zum Herd ab. Erst ab etwa einem Meter Distanz erreicht man Feldstärken, wie sie nach den geltenden Normen für PC-Monitore noch vertretbar sind. Beim Abstand spielt natürlich auch eine Rolle ob alle Kochzonen, oder nur die weiter hinten liegenden eingeschaltet werden. Weiterhin ist darauf zu achten, dass die Töpfe groß genug sind und mittig auf dem jeweiligen Kochfeld stehen – Andernfalls kommt es zu einer deutlichen Erhöhung der Feldstärken.

Wenn Sie unbedingt ein Induktionskochfeld benutzen müssen, empfiehlt sich also:

  • Halten Sie sich nicht unnötig in der Nähe des eingeschalteten Herdes auf
  • nicht anlehnen
  • Kinder und Schwangere fernhalten
  • Personen mit Herzschrittmacher oder Defibrillator sollten diese Herde nicht verwenden.
  • Halten Sie beim Kochen einen möglichst großen Abstand (ab 1 Meter reduziert sich die Belastung deutlich)
  • Wenn möglich nur hintenliegende Kochzonen benutzen (vergrößert Abstand zum Körper, verringert Elektrosmog)
  • Kochgeschirr muss mindestens so groß sein wie das Kochfeld
  • Kochgeschirr mittig auf das Kochfeld stellen
  • nur spezielle Töpfe und Pfannen benutzen
  • vermeiden Sie Metall-Kochlöffel (Ableitströme)
  • Kochfelder mit reduzierter Leistung benutzen

Haben Sie noch Fragen zu Thema “Induktionskochfeld und Gesundheit” oder möchten Sie z.B. auch Elektrosmog vom Baubiologen messen lassen, dann sprechen Sie uns gerne an.