Radongas: Wir messen die Radonbelastung im Haus

Radon-222 ist ein natürliches Zerfallsprodukt aus der Uran-Radium-Reihe, das überall auf der Erde vorhanden ist. Radon trägt wesentlich zur natürlichen Umweltradioaktivität bei. Es ist ein Edelgas das farb-, geruch- und geschmacklos ist. Radongas bildet sich im Boden und gelangt über Risse und Spalten aus dem Erdreich ins Haus. Dort steigt die Radonbelastung und beeinträchtigt die Bewohner. Durch weiteren Zerfall entstehen radioaktive Folgeprodukte in der Lunge. Hier senden sie u.a. Alpha-Strahlung aus, welche die entsprechende Zellen schädigen. Diese Schäden begünstigen die Entstehung von Krebserkrankungen. Radon ist die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs nach dem Rauchen. Deshalb ist eine Untersuchung auf Radongas sinnvoll.

Radon messen wir im Haus oder auf dem Bauplatz

Am sinnvollsten kann man Radonmessungen im Keller oder in Wohnräumen über mindestens mehrere Tage durchführen.  Mittels dieser orientierenden Untersuchung in der Raumluft kann schon eine Abschätzung der Radonbelastung erfolgen. Diese Radon – Konzentration unterliegt im Laufe der Jahreszeiten starken Schwankungen. Deshalb ist eine Langzeitmessung über mehrere Monate mit Hilfe eines Kernspurdosimeters möglich.

Am Bauplatz bestimmen wir die Konzentration von Radon – Gas mittels einer Sonde in ca. 1 Meter Tiefe. Das Ergebnis kann dann bei den weiteren Planungen einfließen.

Wir analysieren, beraten und unterstützen bei der Lösung Ihres Radonproblems

Gesetzliche Regelungen bezüglich Radongas

Laut Strahlenschutzgesetz müssen die Bundesländer bis 31.12.2020 bekanntgeben, in welchen Gebieten in vielen Gebäuden eine hohe Radon-Konzentration zu erwarten ist. Hierbei soll der Referenzwert von 300 Becquerel pro Kubikmeter in einer beträchtlichen Zahl von Gebäuden mit Aufenthaltsräumen oder Arbeitsplätzen überschritten werden.

Medizinische Untersuchungen zeigen jedoch ein erhöhtes Krebsrisiko bereits ab 100-200 Bq/m³.

Radongas bei privaten Bestandsgebäuden:

Die Eigentümer und Bewohner können freiwillig Maßnahmen ergreifen, um die Radon – Konzentration im Gebäude zu senken. Für diese privaten Bestandsgebäude besteht keinerlei Verpflichtung zum Handeln. Es ist aber sinnvoll, im Rahmen der Gesundheitsvorsorge die Konzentration von Radongas untersuchen zu lassen.

Radongas bei privaten Neubauten:

Private Bauherren haben bei Neubauten in solchen Gebieten die Pflicht, durch bauliche Maßnahmen das Eindringen von Radon in das Gebäude weitgehend zu verhindern. Entsprechende Maßnahmen sind in der Strahlenschutzverordnung festgelegt. Es ist also sinnvoll, Radon – Gas in einem frühen Baustadium untersuchen zu lassen.

Radongas bei Arbeitsplätzen in Gebäuden:

Bei Arbeitsplätzen in gefährdeten Gebieten sind die Verantwortlichen verpflichtet, die Radon – Konzentration an Arbeitsplätzen im Keller und im Erdgeschoss messen zu lassen. Bei Messwerten über 300 Becquerel pro Kubikmeter, müssen die Verantwortlichen Maßnahmen ergreifen, um dort die Radon – Konzentration zu senken.

Das Bundesamt für Strahlenschutz informiert über Radon und sonstige Strahlung:

www.bfs.de/DE/bfs/gesetze-regelungen/strahlenschutzgesetz/strahlenschutzgesetz_node.html

Weitere rechtliche Informationen zum Thema Radon an Arbeitsplätzen und in Aufenthaltsräumen:

www.umwelt.sachsen.de/umwelt/strahlenschutz/2358.htm

So können Sie Schutzmaßnahmen gegenüber Radon treffen:

https://publikationen.sachsen.de/bdb/artikel/26126

statistische Karte zur Radonkonzentration in Innenräumen:

Verteilung Radonkonzentration in Deutschland

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