Was ist Baubiologie ?

Was macht ein Baubiologe?

Baubiologie ist die Lehre von der ganzheitlichen Beziehung zwischen Menschen und Ihrer Wohn- und Arbeitsumwelt.

Es soll die Erkenntnis vermittelt werden, dass im Mittelpunkt des Bauens das Wohlergehen und die Gesundheit des Menschen an erster Stelle steht. Maßstab sollte also stets die Natur sein. Es ist deshalb wichtig, biologische Aspekte z.B. bei der Entscheidung für einen geeigneten Bauplatz, aber auch bei der Auswahl “gesunder” Baustoffe einfließen zu lassen. Mit bewährten Naturbaustoffen wie Kalk, Lehm oder Holz kann man aus gesundheitlicher Sicht viel weniger falsch machen, als mit (modernen) künstlichen Baumaterialien.

Der Baubiologe ist also bestrebt, das Wohlbefinden des Menschen und sein häusliches Umfeld in Einklang zu bringen. Hierzu untersucht er z.B. Häuser und Wohnungen auf negative Umwelteinflüsse mit physikalisch-technischen Geräten und gibt entsprechende Sanierungsempfehlungen.

Baustoffe…

Seit etwa den 1950er Jahren fanden immer mehr naturfremde, synthetisch hergestellte Baustoffe Einzug in unsere Häuser. Belastungen durch Fasern wie Asbest oder künstliche Mineralfasern sind teilweise erhebliche. Chemische Schadstoffe aus Spanplatten (Formaldehyd), aus PVC-Böden (Weichmacher, PCB), aus Farben und Lacken (Lösemittel, Weichmacher), aus Holzschutzmitteln und aus vielen anderen künstlichen Materialien führen immer häufiger zu gesundheitlichen Beschwerden. Diese sind vorwiegend Allergien und Atemwegserkrankungen. Auch wenn einige Stoffe schon seit Jahren nicht mehr verkauft werden  dürfen, sind sie noch häufig in Häusern zu finden.

Dichte Gebäude…

Weiterhin führen unsere immer dichter werdenden Häuser dazu, dass es zu weniger Luftaustausch mit der Außenluft kommt. Schadstoffe können sich somit in den Wohnungen noch stärker über die Zeit anreichern und zu Problemen führen. Ein zu geringer Luftaustausch führt in Verbindung mit zu feuchter Innenraumluft dazu, dass sich Schimmelpilze vermehrt ausbreiten. Insbesondere bei Neubauten muss die Feuchtigkeit aus Mauerwerk, Putz, Estrich, Betonbauteilen und noch zu feuchtem Bauholz schnell wie möglich austrocknen können. So wird das Risiko für Feuchte- und Schimmelschäden minimiert.

Elektrosmog…

Nicht zu letzt sind elektromagnetische Felder, Wellen und Strahlungen zu nennen die in unsere Häuser Einzug halten. Elektrische Geräte, die elektrische Hausinstallation, Überlandleitungen und Erdkabel, Bahnstromleitungen und Mobilfunkanwendungen (Sendemast in der Umgebung, DECT-Schnurlostelefone, WLAN im Schlafzimmer, Smart-Home usw.) können durchaus eine ernstzunehmende Belastung für den Menschen darstellen.

Eine Minimierung umweltbedingter Stressfaktoren in der direkten Umgebung des Menschen kann oft sehr positive Auswirkungen auf dessen Gesundheitszustand haben.

Wir analysieren Ihre Wohnsituation mit modernen baubiologischen Untersuchungsmethoden und persönlichen Gesprächen.

Bei Bedarf bieten wir individuelle Lösungsmöglichkeiten.

Ursachen finden – Ursachen beseitigen – Wohnqualität steigern

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