Schadstoffe im Haus – eine Wohngiftuntersuchung bringt Gewissheit

In den letzten Jahren nimmt die Anzahl von gesundheitlichen Beschwerden während des Aufenthalts in Räumen zu. Wenn Sie Schadstoffe in Ihrer Wohnung über Jahre einatmen, können zum Beispiel die folgenden gesundheitlichen Probleme auftreten:

  • Allergien
  • Asthma und andere Atemwegsreizungen
  • chronische Infekte und Erkältungen
  • Konzentrationsprobleme
  • Ermüdung, Mattigkeit, Abgeschlagenheit
  • Schädigungen des Nervensystems

Vor dem Kauf einer Immobilie sollten Sie den Rat eines sachverständigen Baubiologen einholen und ggf. eine Wohngiftuntersuchung durchführen lassen. Hierdurch kann das Risiko von späteren Erkrankungen durch Schadstoffe im Gebäude reduziert werden. Außerdem kann man so Schäden an der Bausubstanz rechtzeitig erkennen. Dabei können wir beispielsweise nach Giftstoffen in der Raumluft oder in Möbeln suchen. Weiterhin kann es auch sinnvoll sein, Baustoffe auf Ausgasungen zu überprüfen.

Gibt es in meiner Wohnung Schadstoffe oder Gifte die mich krank machen ?

In vielen Innenräumen stellt man ein Cocktail von verschiedenen Substanzen und Schadstoffen fest. Zum Beispiel ist das Holzschutzmittel Lindan in vielen älteren Dachstühlen, Holzverschalungen oder antiken Möbeln immer noch zu finden. Weiterhin sammelt sich manchmal das radioaktive Bodengas Radon unterhalb der Kellersohle. Es gelangt dann durch Fugen und Risse in das Haus und kann durch eine Raumluftuntersuchung gefunden werden. Dieses Gas ist ein Hauptverursacher für Lungenkrebs

Ob eine solche Schadstoffproblematik in Ihrem Haus vorliegt, können wir z.B. folgendermaßen feststellen

Raumluftuntersuchung

Bei einer Raumluftuntersuchung wird Luft auf ein spezielles Prüfröhrchen gezogen und dann im Labor auf zu erwartende leichtflüchtige Schadstoffe untersucht. Insbesondere die Ausgasungen von Farben und Lacken (Lösemittel), Spanplatten (Formaldehyd) oder Laminatfußböden (Aldehyde) werden so erfasst.

Hausstaubuntersuchung

Im Rahmen einer Hausstaubuntersuchung wird eine größere Fußbodenfläche abgesaugt. Zu diesem Zweck darf ca. 8 Tage vorher nicht gesaugt oder gewischt worden sein. Das Labor untersucht dann den Hausstaub auf schwerflüchtige Schadstoffe wie z.B. Pestizide (Holzschutzmittel, Mottenschutzmittel), Weichmacher (Kunststoffe), Flammschutzmittel (textile Bodenbeläge), PCB oder PCP.

Materialuntersuchung

Eine Materialuntersuchung dient in erster Linie der Quellensuche für diejenigen Schadstoffe, die im Rahmen der Raumluft- oder Hausstaubuntersuchung gefunden wurden. Hier müssen oft nur 2 Gramm Material die entnommen werden. Es wird dann im Labor untersucht.

Besonders ältere Fertighäuser sind betroffen:

In Häusern und Wohnungen können die verschiedensten Baustoffe oder Einrichtungsgegenstände vorhanden sein, die zu Gerüchen oder zu “schlechter Luft” führen.

Generell gibt es eine Einteilung von Wohngiften in folgende Kategorien:

  • Leichtflüchtige Schadstoffe (Lösemittel), wie sie z.B. aus Farben, Lacken und Klebern ausgasen und teilweise schon in niedrigen Konzentrationen zu Geruchsbbelästigungen oder Schleimhautreizungen führen können.
  • Schwerflüchtige Schadstoffe, wie sie z.B. in Form von Weichmachern, Holzschutzmitteln (Lindan, DDT) und Insektiziden vorkommen. Diese reichern sich vorwiegend im Hausstaub an.
  • Schwermetalle
  • Partikel und Fasern z.B. aus Dämmstoffen oder asbesthaltigen Materialien
  • Schimmelsporen
  • Radongas aus dem Erdboden

Lassen Sie Ihre Raumluft, Hausstaub oder Materialien  professionell von uns testen. Die sachverständig genommenen Proben werden in akkreditieren Fachlaboren analysiert.

Bei allen Wohngiftuntersuchungen, Raumluftuntersuchungen und Analysen von Schadstoffen im Haus bekommen Sie einen ausführlichen Bericht mit Vorschlägen zur Ursachenbekämpfung und Schadenssanierung.

Wir freuen uns auf Ihre Herausforderung!

Kontaktieren Sie uns jederzeit gern per Telefon, Email oder Kontaktformular für eine persönliche Beratung und ein individuelles Angebot.