Haus auf Asbest testen lassen – vom Gutachter in Ihrer Nähe

Asbest im Gebäude – Der fragwürdige Alleskönner !

Asbest und Asbestprodukte hat man vorwiegend in den 1970er Jahren bis in die 1980er in Gebäuden verwendet. Zu einem Großteil wurde es als Asbestzement eingesetzt.

Asbest -Produkte sind sehr beständig. Weder Feuer, Feuchtigkeit, Schimmel oder Bakterien können sie zerstören. In Anbetracht des sehr niedrigen Preises galt dieses Material viele Jahrzehnte  als „Allheilmittel“ in der Industrie.

Die Gefahr für die Gesundheit wollten die damaligen Akteure dabei jedoch nicht erkennen.

Aber keine Panik:

Erst durch Bohren, Sägen, Schleifen oder Brechen von asbesthaltigen Baustoffen werden die gefährlichen Fasern freigesetzt und schaden der Gesundheit. Das kann z.B. bei einer Sanierung des Hauses geschehen. Ansonsten sind sie in der Regel fest im Produkt eingebunden und gelangen nicht in die Raumluft. Solange besteht auch keine Gesundheitsgefahr.

Von unserem Gutachter können Sie Ihr Haus auf Asbest testen lassen !

Wollen Sie Ihr Haus auf Asbest testen lassen? – Dann sind Sie hier genau richtig . Beispielsweise stellen wir anhand von Raumluftmessungen fest, ob die gesundheitsschädlichen Asbestfasern in der Luft vorhanden sind. Bei einer zu hohen Konzentration der luftgetragenen Fasern steigt nämlich das Risiko an einer Asbestose zu erkranken. Solche schweren Krankheiten treten jedoch in der Regel nur bei solchen Personen auf, die regelmäßig und schlecht geschützt mit asbesthaltigen Produkten arbeiten.

Weiterhin ist es häufig sinnvoll, vorhandene Baumaterialien auf Asbest zu untersuchen.

Insbesondere wenn

  • Renovierungen,
  • Umbauten,
  • Abbrucharbeiten,

oder andere Tätigkeiten in älteren Gebäuden vor Baujahr 1993  anstehen sind entsprechende Bewertungen teilweise sogar vorgeschrieben: Wenn wir gefährliche Substanzen in der Immobilie erkennen, sind alle Beteiligten in der Lage, rechtzeitig geeignete Schutzmaßnahmen zu treffen. Damit verhindert man ein unbeabsichtigtes Verteilen von Asbest-Bestandteilen im Gebäude. Ein bausachverständiger Gutachter berät Sie gerne bei der Asbestsanierung.

Auch das Erkennen und Bewerten anderer Schadstoffe wie PCP, Lindan, PCB, PAK  in der Immobilie sollten Sie einem Fachmann überlassen. Solche Substanzen sind nämlich ebenfalls gesundheitsschädlich und sollten nicht leichtfertig verbreitet werden.

In vielen Fällen sind entsprechende Maßnahmen aus Arbeitsschutzgründen nach den geltenden Richtlinien (z.B. TRGS 519, LAGA, Gefahrstoffverodnung) sogar gesetzlich vorgeschrieben.

 

Unsere Dienstleistungen im Rahmen einer Schadstoff- und Asbestsanierung

Bei geplanten Renovierungen, Umbauten, Abbrucharbeiten oder Asbestsanierungen ist eine Untersuchung auf im Gebäude vorhandene Schadstoffe und giftige Materialien oftmals erforderlich. Unser Bausachverständiger kann Sie dabei wie folgt unterstützen:

  • Ortsbesichtigung der Baustelle (Umland Frankfurt, Rhein-Main, Hessen) und erste Abschätzung welche Schadstoffe verbaut sein könnten (Asbest, Mineralfasern, Holzschutzmittel wie Lindan und DDT, Formaldehyd)
  • Hausstaubuntersuchung auf verdächtige Substanzen einschließlich deren Quellensuche
  • systematische Probennahmen von Baustoffen mittels Materialproben und anschließende Laboruntersuchung auf Schadstoffe
  • Raumluftmessungen auf Asbest, Formaldehyd, Schimmel und andere leichtflüchtige Substanzen
  • Erstellung von Schadstoff-Gutachten mit Empfehlungen z.B. zur Schadstoff- und Asbestsanierung
  • Erstellung Schadstoffverzeichnissen / Schadstoffkataster

Fragen zu Asbest-Problematiken ?

Unser Bausachverständiger aus der Nähe von Frankfurt weiß Rat !!

Asbest

Unser Gutachter prüft Ihr Gebäude auf Asbestprodukte:                                                Asbestfasern unter dem Rasterelektronenmikroskop, asbesthaltiger Bodenbelag (Bild: Hausdiagnose Linsengericht) nähe Frankfurt

Asbesthaltige Produkte entsorgen

Asbesthaltige Produkte und Materialien: Asbestsanierung einer Immobilie nur von Fachfirma durchführen lassen (Bild: Pixabay)

In welchen Materialien kann’s enthalten sein ? Unser Gutachter kann die Baustoffe auf Asbest prüfen lassen.

Asbest wurde unter anderem verwendet, um Brand- und Hitzeschutz von Materialien zu verbessen. Zudem machte man sich die rissüberbrückenden  Eigenschaften der Asbestfasern zu Nutze (bessere Verarbeitbarkeit). Ein Bausachverständiger weiß jedoch: Insbesondere im Rahmen von Sanierungen können viele Schadstoffe gesundheitliche Probleme verursachen. Deshalb ist das Erkennen und Bewerten potentieller Quellen so wichtig.

Hier einige Beispiele für Asbestprodukte in Gebäuden und deren Verwendung:

  • Faserzementprodukte auf Dächern und Fassaden (Eternit -Platten)
  • Asbestzement in Wandputzen und Spachtelmassen (außen und innen)
  • Estriche
  • Ausgleichsmassen, Fliesenkleber, Dünnbettmörtel
  • (schwarze) Bodenbelagskleber
  • Brandschutz-Leichtbauplatten (abgehängte Decken oder an Wänden)
  • Brandschutzanstriche
  • Füllungen von Brandschutztüren und -Klappen
  • Dichtschnüre, Dichtpappen, Rohrisolierungen auch auf Gipsbasis (Ofen, Heizung, Flanschdichtungen von Rohrleitungen)
  • Pappen mit Asbest als Verkleidung hinter Heizkörpern oder unter Fensterbänken
  • alte PVC-Rollenware (Cushion-Vinyl-Fußbodenbelag) mit dünner „Pappschicht“ aus Asbestfasern auf der Unterseite
  • Vinyl-Bodenbeläge und Linoleum als Rollenware oder als Flexplatten (Chrysotil – Asbest)
  • Bei alten Flexplatten: oft in quadratischen Format (25 x 25 oder 30 x 30 Zenti­meter). Enthalten oft etwa 15 Prozent Asbest. Bodenbelag ist wenig flexibel und zerbricht leicht beim Biegen. Die Fasern sind normaler­weise fest von PVC umschlossen.
  • Bitumenanstriche und Bitumenbahnen (Abdichtung gegen Feuchtigkeit)
  • Fensterkitte

Bei Verdacht: Haus vom Bausachverständigen auf Asbest testen lassen

Lassen Sie Ihre Raumluft oder Baumaterialien professionell und gezielt von unserem Gutachter auf Asbest testen. Die sachverständig genommenen Proben werden anschließend im Labor analysiert.

Insbesondere vor dem Kauf einer älteren Immobilie (z.B. Fertighaus) oder bei anstehenden Altbausanierungen sind solche Untersuchungen durch einen Baubiologen sinnvoll. Manchmal können die Asbestprodukte schon freigesetzt werden, wenn sie Fliesen- oder Fußbodenkleber mechanisch bearbeiten. Dann gelangen sehr feine Fasern, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind, in die Raumluft und anschließend in die Atemwege.

Besonders kritisch sind Bestandteile aus schwachgebundenem Asbest wie z.B. Spritzasbest für Wärme- oder Brandschutzzwecke.

Die Abschätzung des weiteren Sanierungsaufwandes oder geeigneter Vorsichtsmaßnahmen ist erst nach einem entsprechenden Test möglich. Dies geschieht alles zum Schutz Ihrer Gesundheit vor diesem und anderen Wohngiften.

Ist Asbest wirklich so gefährlich oder gar tödlich ?

Asbestfasern sind mittlerweile überall in der Umwelt nachweisbar. Sie sind selbst in Reinluftgebieten in Konzentrationen von 20 Fasern/m³ und mehr enthalten.

Tausende Menschen sind in den letzten Jahrzehnten in Folge von Asbest erkrankt oder verstorben. Hierbei sind insbesondere Arbeiter in der Asbest – verarbeitenden Industrie betroffen. Dass daraus Lungenkrebs entstehen kann, wurde bereits um 1920  erkannt. „Asbestose“ ist eine durch das Einatmen von asbesthaltigem Staub chronische entzündliche Erkrankung der Atemwege und der Lunge. Sie kann das Lungengewebe schädigen und zu einer Störung der Sauerstoffaufnahme führen. Seit 1943 ist „Asbestose“ als Berufskrankheit anerkannt. Zudem gehen Forscher davon aus, dass ca. 20 % aller Krebserkrankungen auf Asbest zurückzuführen sind.

Asbestfasern sind sogenannte „kritische Fasern“ die länger als 5 µm und sogleich weniger als 3 µm dick sind. Sie weisen hierbei ein Verhältnis von 3: 1 auf. Sie brechen wie keine andere künstliche Faser hauptsächlich der Länge nach durch, wodurch sie immer dünner werden. Deshalb gelangen Sie z.B. bei einer Sanierung tief in Lunge, Bronchien, Rippenfell oder Atemwege. Dort halten Sie sich über Jahrzehnte und können so zu Krebs und Tumorbildung  führen.

Wie groß ist die Gefahr, dass man durch Asbest krank wird ?

Theoretisch kann bereits eine einzige Faser zu Gesundheitsproblemen führen. Deshalb ist es nicht möglich, eine „unbedenkliche Dosis“ für Asbest zu benennen. Allerdings muss man festhalten, dass mit stärkerer und länger anhaltender Belastung ein Erkrankungs-Risiko deutlich steigt. Insbesondere bei regelmäßigen Arbeiten mit asbesthaltigen Produkten ist das der Fall.

Außerdem kann man folgenden Vergleich anstellen: Zum Beispiel ist die Wahrscheinlichkeit deutlich größer, durch einen Autounfall oder einen Brand ums Leben zu kommen, als an einem asbestbedingten Tumor oder Krebs zu sterben. Weiterhin haben Raucher ein wesentlich erhöhtes Sterberisiko durch Asbest.

In der TRGS 519 (Technische Regeln für Gefahrstoffe) sind Abbruch-, Sanierungs oder Instandhaltungsarbeiten für Asbest näher beschrieben. Die TRGS gilt zum Schutz der Gesundheit von Beschäftigten und anderer Personen bei Tätigkeiten mit Asbest.

Die TRGS 519 für Asbest enthält Angaben zu

  • Informationsermittlung und Gefährdungsbeurteilung
  • Anforderungen an die personelle und sicherheitstechnische Ausstattung
  • Koordinierung von Arbeiten
  • Organisatorische Maßnahmen
  • Sicherheitstechnische Maßnahmen
  • Persönliche Schutzausrüstung
Asbestfasern haben meistens eine graue oder grünlich-graue Farbe. Die Struktur ist faserig. Allerdings wurden die sie in der Regel nicht in „Reinform“ verwendet. Meistens ist der gesundheitsschädliche Stoff in festgebundener Struktur mit anderen Baustoffen wie Zement verarbeitet und ist dann nur noch schwer zu identifizieren. Als Dichtschnüre in alten Öfen oder Kaminen können die schwach gebundenen Fasern im Originalzustand zu erkennen sein.

Produktbezeichnungen mit enthaltenen Asbestfasern prüfen

Möglicherweise findet man Hinweise auf die Produktbezeichnung oder  Handelsbezeichnung von asbesthaltigen Baustoffen in Gebäuden.

Diese sind zum Beispiel:

  • Asbestzement: Eternit, Baufanit, Fulgurit
  • Bodenbeläge: Novilon
  • Spritzasbest und Stopfmaterialien, Leichtbauplatten: Baufatherm, Neptunit, Sokalit

Insbesondere bei Renovierungs- und Abrissarbeiten in Immobilien sollten Sie verdächtige Materialien auf Asbest testen lassen.

Asbest in Nachtspeicheröfen und Elektrogeräten

Asbest wurde bis zum Jahr 1987 ebenfalls in Nachtspeicherheizungen verwendet. Hier ist es in Bauteilen wie Isolator, Kernträgerplatte, Flanschdichtungen und in Dämmplatten als Hitzeschutz zu finden. Identifizieren kann man asbesthaltige Geräte anhand spezieller Asbestlisten (Gerätetyp ist meist auf einem Typenschild abzulesen). Zudem geben die Hersteller in der Regel Auskunft über eine mögliche Asbestbelastung.

Weiterhin fand Asbest ist in alten Toastern, Backöfen, Bügeleisen und anderen Elektrogeräten Verwendung.

Bei solchen Geräten lohnt es sich nicht, diese auf Asbest testen zu lassen. Diese Art von Produkten am besten gleich entsorgen.

Wie lange fliegt Asbest im Haus durch die Luft ?

Wenn man eine relativ geringe Mengen Asbest in einer Immobilie freisetzt, fliegen die Fasern noch eine gewisse Zeit in der Raumluft herum. Das hängt von der Faser-Menge und der individuellen Belüftungssituation in den Gebäuden ab. Die Fasern sind so klein und leicht, dass sie selbst durch einen sanften Luftzug aufgewirbelt werden. Wenn man beispielsweise einmal in ein asbesthaltiges Material hineingebohrt hat, sollt man für ca. 15-30 Minuten auf Durchzug lüften und den Raum verlassen. So wird man einen Großteil der herumfliegenden Partikel wieder los.

Nach einer Sanierung / Abbrucharbeit möchte man genauer wissen, wie viele Fasern noch im Raum herumfliegen. Zur Sanierungskontrolle kann unser sachverständiger Gutachter mit Hilfe einer Raumluftmessung die Luft-Konzentration bzgl. Asbest prüfen. Nach der Auswertung wird die gemessene  Faserkonzentration im Gutachten benannt.

Bei Fragen zu Asbest-Problematiken, sprechen Sie gerne unseren Sachverständigen aus der Nähe von Frankfurt an !!