Raumluftmessung – Schadstoffmessung in Frankfurt und Umgebung

Raumluftmessung

Eine Raumluftmessung ist auch in modernen Gebäuden und Wohnungen empfehlenswert. Hier treten Schadstoffe oder Schimmel sehr oft in hohen Konzentrationen auf. Wegen der dort verwendeten synthetischen Baustoffe und Einrichtungsgegenständen kommt es häufig zu Atemwegsreizungen, Asthma, Kopfschmerzen und mehr.

Neben Schimmel kann auch das Bodengas Radon zu Gesundheitsproblemen führen. Insbesondere Kinder, Heranwachsende und chronisch kranke Menschen sind davon betroffen. Deren Immunsystem ist besonders anfällig.

Wenn Sie also wissen möchten, welche Schadstoffe oder Schimmelsporen Sie in Ihrer Wohnung einatmen…

… ist eine Raumluftmessung im Haus sinnvoll !

Der genaue Ablauf einer Raumluftmessung durch einen Baubiologen richtet sich immer nach dem Einzelfall und den örtlichen Gegebenheiten.

Deshalb erhalten Sie von uns eine kostenlose Erstberatung:

Hierbei stimmen wir gemeinsam mögliche Untersuchungsschritte ab.

Wir klären beispielsweise:

  • seit wann gesundheitliche Beschwerden auftreten,
  • welche Sanierungs- oder Renovierungsarbeiten durchgeführt wurden,
  • ob es bereits früher irgendwelche Schäden im Haus gegeben hat (z.B. Wasserschaden)
  • ob Gerüche auftreten
  • was man mit einer Schadstoffanalyse erreichen kann.

Diese Vorgehensweise ist besonders effektiv und hält die Laborkosten in überschaubaren Grenzen.

Eine Schadstoffuntersuchung kann z.B. folgendes beinhalten:

  • Raumluftuntersuchung auf leichtflüchtige, chemische Schadstoffe (VOC’s) wie z.B. Formaldehyd
  • Raumluftüberprüfung bei Verdacht auf Schimmelbefall im Haus.
  • Radon im Haus messen (radioaktives Bodengas, = zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs nach dem Rauchen)
  • Probennahmen beim Fogging – Effekt  (=schwarzer Staub in der Wohnung) 
  • Überprüfung auf Schadstoffe wie Asbestfasern oder künstliche Mineralfasern
  • Schadstoffuntersuchung in Fertighäusern auf häufig vorkommende Wohngifte.

Nehmen Sie mit uns Kontakt auf – Wir beraten Sie !


Raumluftmessungen – Schadstoffmessungen

Im Rahmen einer solchen Messung werden Ausgasungen von leichtflüchtigen Schadstoffen (sogenannte VOC’s) ermittelt. Solche Substanzen stammen z.B. aus Wandfarben, Tapetenkleister, Klebstoffen, Laminatböden oder Möbeln.

In der Regel wird bei einer solchen Untersuchung ein definiertes Raumluftvolumen mit einer professionellen Pumpe auf spezielle Prüfmedien gezogen. Ein Labor kann dann die entsprechenden Schadstoffkonzentrationen ermitteln. Im Anschluss muss der Baubiologe dieses Ergebnis mit den geltenden Richtwerten und Empfehlungen vergleichen und bewerten. Die möglichen Schadstoffquellen in der getesteten Wohnung muss er danach suchen und finden.

Zu dieser Quellensuche können auch direktanzeigende Prüfgeräte zum Einsatz kommen:

Raumluftmessung

Raumluftmessung: Quellensuche (Bild: Hausdiagnose Linsengericht)

 

Insbesondere nach Renovierungsarbeiten können dadurch  Gesundheitsbeschwerden oder Gerüche auftreten. Auch sogenannte “lösemittel-freie Farben” und “Ökofarben” sind leider keine Garantie für ein wohngift-freies Umfeld. Glykole, Konservierungsmittel oder Duftstoffe sind nur weinige Beispiele für belastende Schadstoffe in der Wohnung.

Deshalb messen wir Ihre Schadstoffbelastung im Haus und machen Vorschläge zu deren Minimierung. Bei Fragen zu Schadstoffen in der Wohnung oder zu Raumluftuntersuchungen sprechen Sie mit IHREM Baubiologen aus der Nähe von Frankfurt am Main.

Schimmelanalysen und Schimmeluntersuchung

Wenn Sie in Ihrer Wohnung den Verdacht auf Schimmelbefall haben, können wir ähnlich wie bei einer Belastung durch Schadstoffe, entsprechende Analysen durchführen. Dabei wäre insbesondere die Raumluftuntersuchung zur Sanierungskontrolle zu nennen.

Lesen Sie hier, wann eine Schimmelanalyse Sinn macht !

Raumluftmessungen bei Schimmel

Wenn der Verdacht besteht, dass eine Quelle für Schimmelpilze im Gebäude vorliegt, ist eine Messung der Raumluft geeignet. Hierbei beaufschlagt der Schimmelexperte ein Nährmedium oder einen spezialbeschichteten Objektträger mit einem festgelegten Volumen der Raumluft. Ein Speziallabor wertet diese Proben danach aus. Anhand dieses Laborergebnisses erhält man zusammen mit der Feuchtemessung und den Eindrücken aus der Ortsbegehung (Geruch, Baumaterialien, Schwachstellen am Haus) genügend Anhaltspunkte, um auf verdeckte Schimmelpilz-Quellen schließen zu können.

Ein verdeckter Befall kann z.B. vorkommen:

  • unter dampfdichten Tapeten
  • bei zu geringem Abstand zwischen großflächigen Einrichtungsgegenständen und der Außenwand
  • hinter einer Innendämmung (Styropor usw.)
  • zwischen Gipskartonplatten und der Außenwand
  • unter dem Estrich (Neubaufeuchte, Wasserschaden)
  • in Leichtbauwänden, Schächten, Vorsatzschalen

Wenn die Schimmelpilze aus diesen “Quellen” in die Raumluft gelangen, kann sie der Fachmann im Rahmen einer Raumluftuntersuchung messen.

Übrigens: Muffige Gerüche sind oftmals auch ein Hinweis auf Bakterienwachstum z.B. nach einem Wasserschaden.  .

Raumluftmessung auf Schimmel als vorbeugende Maßnahme

Bei Kinder oder bei kranken Menschen, sollte kein wesentlicher Schimmelbefall im Haus vorliegen.  Schimmel -Erkrankungen, Allergien oder viele verschiedene Symptome können die Folge sein. Mit einer Raumluftmessung kann man dieses Risiko minimieren.

Sanierungskontrolle nach Schimmelbefall

Eine Schimmel-Sanierung bzw. eine Schimmel-Reinigung ist immer dann angesagt, wenn bereits ein großflächiger Befall im Gebäude sichtbar ist. Eine Untersuchung der Raumluft ist hier zunächst überflüssig, da man ohnehin mit einer übermäßigen Zahl an Schimmelpilzen rechnen muss. Bei einem solchen Befall kann der Schimmelsanierer manchmal die Oberflächen reinigen. Häufig ist es jedoch sinnvoll, befallene Bauteile auszubauen und zu entsorgen. Vor allem müssen Tapeten, Gipsputze oder Gipskartonplatten weggeworfen werden, wenn Schimmel sichtbar ist. Erst nach einer Sanierung kann der Baubiologe mit einer Raumluftuntersuchung feststellen, ob noch Sporen in der Luft vorhanden. Eine solche “Freimessung”  ist dringend zu empfehlen – insbesondere wenn gesundheitlich kritische Pilze und deren organische Schadstoffe vorhanden waren.

Raumluftmessung über CO2-Ampel

Wenn sich (mehrere) Personen in geschlossenen Innenräumen aufhalten, kann das schnell zu einer schlechten Luftqualität und zur Anreicherung von Giftstoffen führen. Die Ausatemluft des Menschen enthält ca. 4 % Kohlendioxid (= 40.000 ppm CO2). Für gewöhnlich atmet ein Erwachsener etwa 8 Liter Luft pro Minute aus. Sie hat auch im Austausch mit dem Lungengewebe gestanden. Dabei werden Flüssigkeitströpfchen (Aerosole) freigesetzt, die im Übrigen für die Corona-Virus-Ausbreitung mit verantwortlich sind.

Wenn sich mehrere Personen in einem Raum aufhalten, so liefert die permanente Raumluftmessung der CO2-Konzentration ein Hinweis darauf, wieviel Prozent der Raumluft aus bereits ausgeatmeter Luft der Menschen besteht.

Diese Kohlendioxid-Konzentration kann man leicht mit einer sog. “CO2-Ampel” oder “Luftgüteampel” überprüfen.

Spätestens bei einer CO2-Konzentration von 1000 ppm im Raum sollten Sie durch gezieltes “Stoßlüften auf Durchzug” diese verbrauchte Luft gegen frische Außenluft austauschen. So genügen im Herbst und Winter bereits 4-5 Minuten um einen ausreichenden Luftaustausch zu erreichen.

Diese hereingelüftete “gute Frischluft” hält aber meist nicht lange vor. Bei einer Raumbelegung mit mehreren Personen  steigt die CO2-Belastung oft nach ca. 15-20 Minuten wieder auf bedenkliche Werte an.  Erneutes Lüften ist dann eigentlich angesagt.

Es besteht ebenfalls die Möglichkeit mittels technischer Unterstützung für einen kontinuierlichen Luftaustausch zu sorgen. Dabei kann man nachträglich dezentrale Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung in die Außenwände oder Fensteröffnungen einbauen. Moderne Varianten sind recht leise und bieten sogar einen “unsichtbaren” Außenanschluss in der Fensterlaibung. Durch wandbündige Innenblenden ist das Lüftungsgerät dann auch im Innenraum kaum zu erkennen. Solche Ventilatoren verringern auch die Konzentration leichtflüchtiger Schadstoffe wie z.B. Lösemittel oder Formaldehyd. Letzteres gast häufig aus Spanplattenmöbeln aus und vergiftet die Raumluft zusätzlich.

CO2 Ampel

CO2-Ampel (Bild: Hausdiagnose Linsengericht)

Nicht alle Gifte kann man in der Luft nachweisen:

Schadstoffe im Hausstaub

Manche Schadstoffe reichern sich vorwiegend im Hausstaub an. Insbesondere Holzschutzmittel wie Lindan oder PCP, sowie Flammschutzmittel oder Weichmacher sind dort eher zu finden als in der Raumluft. Deshalb saugt der Baubiologe Staub in der gesamten Wohnung auf. Dessen Alter sollte ca. 7-10 Tage betragen, damit man aussagekräftige Ergebnisse erhält.

Schadstoffmessungen

Schadstoffmessung auf Wohngifte im Hausstaub

Gerade “offizielle Stellen” oder Träger von Schulen und Kindergärten bevorzugen zur Feststellung einer PCP- oder PCB-Belastungen die Raumluftuntersuchung. Die so erhaltenen Messwerte spiegeln jedoch nicht die Realität wider. Sie liefern in der Regel viel geringere Konzentrationen und dienen so in erster Linie der Beruhigung besorgter Eltern.
Luftmessungen im ruhenden Raum berücksichtigen nicht, dass sich diese schwerflüchtigen Stoffe vor allem an die Staubpartikel anlagern. Durch Bewegungen der Raumnutzer oder durch einen Luftzug werden diese belasteten Stäube aufgewirbelt und eingeatmet. Deshalb sind hier Staubuntersuchungen besser geeignet.