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Photovoltaik

Die richtige Ausführung ist entscheidend für elektrosmogarme Photovoltaikanlagen

Bei Photovoltaikanlagen entstehen wie bei jedem anderen elektrischen Gerät auch diverse elektromagnetische Felder, die in einigen Fällen zu Gesundheitsschäden führen können. Diesen Elektrosmog kann der Baubiologe messen.

Tipps für elektrosmogarme Photovoltaikanlagen

Entscheidend für eine elektrosmogarme Photovoltaikanalge ist eine korrekte Montage bzw. Verlegung der Leitungen. Beispielsweise sollte man folgende Punkte beachten:

  • Erdung der Trageschienen für die Solarmodule. Die Erdungsleitung sollte ggf. nahe der Gleichstromleitungen angeordnet werden. Dazu unbedingt bitte erst Rücksprache mit einem Blitzschutzfachmann halten
  • Erdungsleitung an die Potentialausgleichsschiene des Hauses anbinden
  • Gleichstromleitungen müssen nahe bei einander liegen oder miteinander verdrillt sein (reduziert magnetische Wechselfelder)
  • Geringe Leiterschleifenbildung
  • Gleichstromleitungen am besten in einem geerdeten Metallrohr verlegen (Diese Abschirmung reduziert elektrische Wechselfelder, die hier angekoppelt sein können)
  • Großer Abstand zwischen Gleichstromleitungen und Wechselstromleitungen wählen
  • Erdung (eines Poles der Solarleitung) am Wechselrichter
  • Wechselrichter wählen, die nachts komplett abschalten (magnet. WF sind dann nachts kein Problem mehr )
  • Montage der Wechselrichter in einem Mindestabstand von 2 Metern zu Daueraufenthaltsplätzen (z.B. Kinderzimmer) oder Schlafräumen
  • Montage der Wechselrichter nicht auf Leichtbauwänden oder Hohlräumen (kann zu Vibrationen und Brummtönen führen
  • Abstand des Schlafplatzes zu den PV-Modulen und deren Zuleitungen ca 1-2 Meter
  • Gegen „Dirty Power“ können Netzfilter eingebaut werden
  • Blitzschutz der Anlage beachten und entsprechenden Fachmann befragen

 

Elektrische und magentische Felder, sowie der „Dirty Power“ sollte vor der Errichtung der PV-Anlage und unmittelbar nach deren Inbetriebnahme gemessen werden. Auch eine Langzeitmessung ist sinnvoll. Eine etwaige Elektrosmogbelastung kann man so nachweisen und bei Bedarf reduzieren. Bei einer fachgerechten Montage sind keine erhöhten Gesundheitsgefahren durch eine Photovoltaikanlage zu erwarten.

 

Solarzelle für Photovoltaikanlagen

Photovoltaikanlagen können Elektrosmog verursachen (Bild: Hausdiagnose Linsengericht)

Elektrische und Magnetische Gleichfelder…

… entstehen nur, wenn die Anlage auch Strom produziert. Elektrische Gleichfelder sind hier in der Regel ab einigen Zentimetern Abstand von den Solarmodulen und von stromführenden Leitungen vernachlässigbar klein. Magnetische Gleichfelder sind je nach Leistung in 0,5m bis 1m Abstand zu den Solarmodulen am Tage nur noch äußerst schwach messbar. In der Nacht, wenn die gesundheitliche Regeneration des Menschen besonders wichtig ist, sind sie gar nicht vorhanden.

Elektrische Wechselfelder…

…sind bei Photovoltaikanlagen in der Wechselspannungsleitung (vom Stromzähler zum Wechselrichter) und am Wechselrichter selbst anzutreffen. Leider sind elektrische Wechselfelder auch manchmal auf der Gleichstromseite der Anlage messbar. Das ist dann der Fall, wenn z.B. vorhandene Wechselspannungsleitungen zu dicht an den Gleichspannungsleitungen liegen (Ankopplung der Felder). Außerdem trennen manche trafolose Wechselrichter die Gleichstrom- und Wechselstromleitungen nicht sauber voneinander ab. Folglich sind auch Wechselfelder auf den Solarmodulen und deren Zuleitungen nachweisbar.

Moderne Wechselrichter ohne Trafo besitzen elektronische Bauteile, mit denen sie den Gleichstrom in Wechselstrom umformen. Dabei entstehen oftmals hochfrequente Oberwellen (=Störspannungen, hochfrequente elektrischen Felder), die man auch als „Dirty Power“ bezeichnet. Diese Oberwellen breiten sich entlang aller Kabel auf dem gesamten Stromkreis aus. Sie können beim Menschen z.B. zu Kopfschmerzen, Migräne oder Gereiztheit führen. Elektrische Wechselfelder lassen sich aber meistens gut abschirmen oder ggf. durch Hochfrequenzfilter deutlich verringern.

Magnetische Wechselfelder…

…sind aus gesundheitlicher Sicht am kritischsten zu bewerten. Sie entstehen vorallem an den Wechselrichtern von Photovoltaikanlagen. Bei einigen Wechselrichtern nur während des Tages bzw. bei Sonneneinstrahlung. Diverse Wechselrichter schalten nachts jedoch nicht ab und erzeugen so magnetische Wechselfelder und auch “Dirty Power”, wenn die Anlage eigentlich nicht in Betrieb ist. Wechselrichter sollten deshalb in einem größeren Abstand (mindestens 2 Meter) zu Schlafplätzen und anderen Daueraufenthaltsräumen errichtet werden. Der Keller ist häufig ein geeigneter Montageort.

 

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