Wie kann man Elektrosmog messen lassen ?

IHRE Belastung durch Elektrosmog können SIE bei uns messen lassen. Im Schlafzimmer, am Bauplatz und anderswo !! In diesem Beitrag erfahren Sie, wie eine Messung funktioniert, welche gesundheitlichen Beschwerden durch elektromagnetische Felder entstehen und wie Sie von einer Elektrosmog-Untersuchung profitieren können.

Lesen Sie hier, wie man einen Schlafplatz auf elektromagnetische Felder untersucht!!

Von uns können Sie Elektrosmog messen lassen – aber korrekt !

Elektrosmog ist die landläufige Bezeichnung für elektromagnetische Strahlung im Alltag. Hierbei handelt es sich um dreidimensionale Kraft-Felder. Sie gehen von einer Strahlenquelle in den Raum hinein. Solche Felder werden stets von unterschiedlichen elektrischen Ladungen verursacht (Plus- und Minus-Ladung).

Quellen für Elektrosmog  sind zum Beispiel:

  • Stromleitungen im Gebäude oder draußen
  • elektronische Geräte und Apparate
  • Steckdosenleisten, Unterputzdosen, Verteilerdosen
  • Mobilfunkmasten in der Nachbarschaft (Hochfrequenz)
  • Mobilfunkfrequenzen wie z.B. GSM 900 (D-Netz), GSM 1800 (E-Netz), UMTS, LTE  oder „5G“,
  • WLAN – fähige Geräte, WLAN – Router (Hochfrequenz) ,
  • Smartphones, Mobiltelefone, Handy’s, (Hochfrequenz)
  • Trassen von Hoch- und Niederspannungsleitungen
  • Trassen von Erdkabel
  • Trafohäuschen
  • elektrifizierte Bahnstrecken

Wir finden diese Strahlungsquellen und helfen bei deren Abschirmung – wo immer es möglich ist

Elektrosmog nur vom Fachmann messen lassen !!

Für eine Elektrosmog – Messung braucht es neben zuverlässigen und geeigneten Messgeräten auch Erfahrung und das nötige Fachwissen. Das gilt vor allem für die Mobilfunk- und WLAN-Strahlung (=Hochfrequenz). Andernfalls kann man mit ungeeigneten Verfahren falsche Messergebnisse erzeugen und mehr Schaden anrichten.

Auch wenn es um die Reduzierung der elektromagnetischen Strahlung geht, muss der Baubiologe geeignete und seriöse Maßnahmen treffen. Diese müssen in jedem Fall durch physikalische Methoden nachweisbar und nachmessbar  sein. Lassen Sie sich keine fragwürdigen Gegenstände als Abschirmmaßnahmen andrehen. Sie werden oft von Scharlatanen und Geschäftemachern für teures Geld angeboten.

Sprechen Sie deshalb für eine Elektrosmog-Messung mit Ihrem Baubiologen aus der Nähe von Frankfurt am Main.

Elektrosmog messen – Das sind die Kosten !

Einige Menschen kaufen sich Messgeräte und legen los – oftmals mit Apparaturen, die nicht viel kosten. Dementsprechend schlecht sind auch die Ergebnisse und helfen nicht weiter.

Elektrosmog messen  kann jeder – Das ist leider falsch.

Möchten Sie Ihre konkrete Strahlenbelastung erfahren,  sollte deshalb ein ausgebildeter Fachmann messen. Nur er kann die Ergebnisse auch richtige bewerten und ist ein guter Ratgeber. Die Kosten hierfür halten sich im Rahmen. Je nach Zeitaufwand und den örtlichen Gegebenheiten liegen sie in der Regel zwischen 100 und 300 Euro. Das ist allemal billiger, als sich selbst die erforderlichen Elektrosmog – Messgeräte zu kaufen: Die Testsieger dieser Messtechnik liegen nämlich oftmals über 500 Euro, die von uns eingesetzten Profigeräte über 1000 Euro.

Elektrosmog vorhanden – und nun ??

Wenn zu hohe elektromagnetische Felder von uns festgestellt wurden, erfolgt zunächst eine Einordnung der Messergebnisse. Dadurch können wir beurteilen, inwieweit Handlungsbedarf bzgl. einer Strahlenreduzierung besteht. Je nach dem wie hoch die Messwerte sind, empfehlen wir geeignete Abschirmmaßnahmen oder andere technische Möglichkeiten. Der Kunde kann dann in Abhängigkeit vom eigenen Schutzbedürfnis und dem gewünschten Aufwand eine praktikable Lösung wählen. Wir beraten Sie dazu gerne. Auch geben wir Hinweise darüber, bei welchen seriösen Händlern sie geeignete Abschirmprodukte käuflich erwerben können. Wir selbst verkaufen nichts.

Elektrosmog beeinflusst die Gesundheit !!

Elektrosmog beeinflusst mehr oder weniger jeden benachbarten Körper. Diese elektromagnetische Strahlung hat Auswirkungen auf alle Organe, Nerven, Muskeln und  Zellen des Menschen. Mittlerweile gibt es eine Fülle von Untersuchungen über gesundheitliche Probleme von elektromagnetischer Strahlung. Offizielle Institutionen, welche für die Festlegung der viel zu hohen Grenzwerte zuständig sind, sehen jedoch keine Schwierigkeiten. Sie gehen davon aus, dass es erst dann zu gesundheitlichen Problemen kommt, wenn ein gewisse Erwärmung des Körpers stattfindet. Studien über Elektrosmog beweisen allerdings, dass kritische Effekte schon viel früher eintreten.

Nur eine von vielen Studien:

Eine Umfrage aus dem Jahre 2004 (Röösli, Moser, Baldini, u.a)  unter 394 Personen in der Schweiz, die Ihre gesundheitlichen Beschwerden einer erhöhten Elektrosmog-Belastung zuschrieben, nannten z.B. folgende Symptome

  • Schlafprobleme 58 %
  • Kopfschmerzen 41 %
  • Nervosität 19 %

Die Befragten führten Ihre Belastung auf Mobilfunkmaste, Handystrahlung, WLAN, Schnurlostelefone im Haus und Hochspannungsleitungen in der Nähe zurück.

Eine plausible Erklärung für die Wirkungsweise von elektromagnetischen Feldern ist die Bildung von „freien Radikalen“  und von  „oxidativem Stress“ in den Körperzellen des Menschen. Hierbei werden eine Vielzahl zentraler Stoffwechselvorgänge und Zellbestandteile geschädigt. Es verdichten sich die Hinweise, dass die Unverträglichkeit von elektromagnetischen Feldern eine Multisystemerkrankung ist. Eine solche Elektrosensibilität kann je nach Ausprägung zu einer erheblichen Einschränkung der Lebensqualität führen.

 

Es gibt einige Punkte zu beachten, damit man korrekte Messwerte bekommt. Hier ein kleiner Ratgeber:

Elektromagnetische Strahlung durch elektrische Wechselfelder

Deren Feldlinien beginnen an einem positiv geladenen Körper und enden an einem negativ geladenen Köper. Elektrische Wechselfelder werden von der Wechselspannung, die an einem Leiter anliegen, hervorgerufen. Magnetische Wechselfelder hingegen entstehen aufgrund des elektrischen Stromes und umschließen den elektrischen Leiter kreisförmig. Sie haben keinen Anfang und kein Ende.

Möchte man eine Untersuchung solcher elektrischen Felder offiziell nach DIN-Vorschrift durchführen, muss der Baubiologe eine geeignete Messtechnik (dreidimensionale Sonde) in das Feld hineinbringen, ohne dieses zu stören. Das bedeutet eine isolierte Aufstellung des Messgerätes ohne leitenden Kontakt zur Erde. Weiterhin muss man einen Abstand von einigen Metern zwischen Gerät und anwesenden Personen oder größeren leitfähigen Teilen einhalten. Ansonsten kann es zu falschen Ergebnissen kommen.

Elektromagnetische Strahlung durch magnetische Wechselfelder

Wenn man diese Strahlungsart  messen möchte, ist ebenfalls eine dreidimensionale Sonde erforderlich. Sie  erfasst die Summe aller Feldlinien und deren Richtung. Hier ist eine isolierte Aufstellung der Messgeräte nicht notwendig, da diese Strahlung durch Gegenstände und Personen nicht beeinflusst wird. Diese Art von Elektrosmog unterliegt häufig sehr großen zeitlichen Schwankungen. Deshalb sollte man hier über einen längeren Zeitraum (einige Tage) messen. Insbesondere in den Nachtstunden nimmt diese Art von Strahlung häufig deutlich ab  – allerdings nicht immer, wie das zweite Bild zeigt. Bei allen Elektrosmog – Messungen erfassen wir den Bahnstrom (16,7 Hertz, blaue Kurve) separat vom 50-Hertz-Strom („Haushaltsstrom“)

graphische Darstellung, magnetische Felder messen

Elektrosmog messen: magnetische Felder schwanken über einen längeren Zeitraum (Bild: Hausdiagnose Linsengericht)

 

graphik elektromsog - messung

Messung magnetischer Felder einer Hochspannungsleitung. Sie  sind hier relativ konstant – aber extrem auffällig (Bild: Hausdiagnose Linsengericht)

 

Messgeräte elektromagnetische Felder

Elektrosmog-Messung: geeignete Messtechnik ist wichtig (Bild: Hausdiagnose Linsengericht)

Vorsicht: Elektrosmog auch bei Smartmeter

Intelligente Stromzähler (sogenannte „Smartmeter“) werden ab 2020 für Großverbraucher und Privathaushalte über 6000 Kwh Verbrauch verpflichtend. Aber auch bei geringeren Verbräuchen kann man Ihnen einen solchen Zähler einbauen. Bei Neubauten ist ein elektronischer Stromzähler ohnehin Pflicht. Dieser kann dann später zu einem Smartmeter aufgerüstet werden.

Achten Sie darauf, dass der Smartmeter nur über einen kabelgebundenen Anschluss (Ethernet, LAN-Kabel) verfügt. Das garantiert eine Elektrosmog-arme Datenübertragung zu Ihrem Stromlieferanten. Legen Sie zusammen mit Ihrem Messstellenbetreiber schriftlich fest, dass Sie keinerlei funkbasierte Bauteile wie z.B. PLC-Modul, WLAN-Sender oder Mobilfunkmodul eingebaut haben möchten. Zumindest müssen diese deaktiviert sein.

Wenn Ihr Messstellenbetreiber das nicht leisten kann oder möchte, wechseln Sie einfach zu einem Anderen der dazu bereit ist – das geht heutzutage problemlose. Anbieter finden Sie im Internet.

Auch bei Wasser-, Gas- und Wärmemengenzähler ist langfristig mit der gleichen Entwicklung zu rechnen. Deshalb auch dort LAN-Kabel bzw. entsprechende Anschlüsse vorsehen.

Wir können noch mehr Elektrosmog messen: „5G“ ist (leider) da !

Was verbirgt sich eigentlich hinter „5G“ ?

  • „5G – New-Radio“ ist der derzeit aktuellste Mobilfunk – Standard. Er wurde im Jahr 2020 in Deutschland eingeführt und ist der Nachfolgestandard von 4G (=LTE, LTE Advanced).
  • Bei 5G sind höchste Datenraten und Datenvolumina möglich (Datenraten von ca. 10 Gigabit pro Sekunde; bei 4G nur ca. 100 Megabit pro Sekunde)
  • Es liegen sehr niedrige Latenzzeiten (=schnelle Reaktionszeiten, deutlich unter 10 Millisekunden) zwischen den einzelnen Geräten vor. Das ermöglicht z.B. Autonomes Fahren oder ferngesteuertes Operieren in der Medizin, Echtzeitzugriffe auf Cloudanwendungen
  • Dieser Mobilfunk sendet ebenfalls mit hochfrequenter elektromagnetischer Mikrowellenstrahlung (=Elektrosmog). Frequenzbereich zwischen 410 MHz bis 7,125 GHz, geplant. 26 Bänder für Up- und Downlink. In der Praxis funkt 5G derzeit in den herkömmlichen Frequenz von bis zu 2,6 GHz. Es werden Frequenzbereiche von 3,6 GHz zeitnah angestrebt.
  • 5G bietet breite Anwendungen für das „Internet der Dinges“ (IoT) wie z.B. Smart Home, Smart City, „Intelligente Zähler“ für Elektrizität, Wasser, Gas, Wärme. Hierbei kommunizieren ggf. weltweit miteinander vernetzte Geräte praktisch in Echtzeit miteinander
  • Mit einem Spektrumanalyzer kann man den 5G – Elektrosmog messen.
  • Gesundheitsgefahren bzw. Langzeitfolgen durch 5G – Mobilfunk sind bislang nicht abzuschätzen. Speziell bei Frequenzen über 20 GHz (derzeit noch nicht in Betrieb) können Haut- und Schweißdrüsen irritiert werden. Hautkrebs kann die Folge sein. Wissenschaftler und Ärzte aus 40 Ländern warnen bereits eindringlich vor den gesundheitlichen Folgen dieser elektromagnetischen Strahlung. Vernünftige Grenzwerte gibt’s leider nicht.

Übrigens: Lesen Sie hier, warum man Elektrosmog durch einen Induktionsherd vermeiden sollte !!