Hochspannungsleitung über dem Grundstück könnte bald überflüssig werden !

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Schon Nikola Tesla wusste, dass man Energie nicht unbedingt durch ein Kabel schicken muss. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts betrieb er zwei Glühbirnen über eine Entfernung von drei Kilometer – und zwar ohne Kupferleitung.
Allerdings konnte das den Siegeszug der Hochspannungsleitungen nicht verhindern. Die Technik war bislang unschlagbar, die Drahtlosübertragung hatte große technische Probleme.
Jetzt aber hat ein neuseeländisches Unternehmen namens Emrod  eine Methode entwickelt, mit welcher Energie ohne eine Hochspannungsleitung  -nur drahtlos über die Luft- übertragen werden kann. Das zweitgrößte Energieversorgungsunternehmen in Neuseeland -Powerco- möchte mit dieser Technik große Strommengen viel effizienter zwischen zwei beliebigen Punkten übertragen. Zum Beispiel in abgelegene Ortschaften hinein, die sonst nur sehr kostenintensiv zu versorgen wären.
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Hochspannungsleitung auf dem Grundstück wird überflüssig (Bild Pixabay)

Diese Technik ist zwar nicht ganz neu – aber anscheinend ausgereift

Das neue drahtlose Übertragungssystem besteht aus einer großen Sendeantenne, einigen Relais und eine Empfangsantenne. Hierbei handelt es sich um eine Gleichrichtantenne, welche die übertragene Mikrowellenenergie in Elektrizität umwandeln kann. Diese Technik nutzt das nichtionisierende Funkspektrum, einschließlich der Frequenzen, die derzeit in Wi-Fi und Bluetooth verwendet werden. Die Energie-Strahlen werden direkt von einem Punkt zum nächsten geschickt, angeblich ohne eine Elektrosmogbelastung außerhalb des gebündelten Strahls zu verursachen. Das bleibt allerdings abzuwarten.

Weiterhin wird dieser Strahlenkanal von einem schwach-energetischen Laservorhang umhüllt. Gelangt hier z.B. ein Vogel, eine Drohne oder sonstiges hinein, schalte sich die Energieübertragung automatisch ab.

Das notwendige Relais und der Empfänger arbeiten praktisch verlustfrei. Nur der Sender verbraucht Energie und arbeitet derzeit mit einer Effizienz von 70 Prozent. Insbesondere wird die Technik dann rentabel, wenn des Verlegen oder die Wartung von Hochspannungsleitungen sehr teuer werden oder Eingriffe in die Natur vermieden werden sollen.

Die Technik funktioniert unabhängig vom Wetter auch bei Regen und Schnee. Die Stationen müssen jedoch eine freie Sichtverbindung haben. Die Übertragungsentfernung kann beliebig groß sein. Wenn die Antennen auf Türmen oder natürlichen Erhebungen aufgestellt werden, sind theoretisch sehr große Distanzen auch über 100 Kilometer möglich.

Sie kann immer dann eingesetzt werden, wenn keine Stromtrassen gewünscht sind oder technisch unverhältnismäßig teuer wären (z.B. in Naturschutzgebieten, in der Nähe von Siedlungsgebieten, Übertragung von Off-Shore-Windparks zum Land).

Wie die Elektrosmogbelastung dieser Übertragungstechnik sein wird, muss man jedoch noch klären. Es besteht jedoch Hoffnung, dass starke magnetische Wechselfelder auf benachbarten Grundstücken geringer ausfallen.

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